27. Juni 2011

CDU-Konzept kann nicht über antiquierte Bildungspolitik hinwegtäuschen

Angesichts des von der CDU vorgelegten Bildungskonzepts erklärt Michaele Sojka, Sprecherin der Fraktion für Bildungspolitik: „Das Grundübel des Schulsystems wird auch mit diesem Beschluss nicht beseitigt. Auch weiterhin werden Schüler nach Klasse vier in unterschiedliche Schularten getrennt. Daher kann auch dieses Konzept nicht über die antiquierte CDU-Bildungspolitik hinwegtäuschen!“

Wichtig sei, dass alle Schülerinnen und Schüler länger gemeinsam lernen. „Konsequente individuelle Förderung und moderne pädagogische Ansätze finden sich in den Vorstellungen der CDU nicht wieder. Diese Partei hält immer noch an einem Schulsystem fest, das seine Wurzeln im späten 19. Jahrhundert hat“, kritisiert Frau Sojka.

Die Linksfraktion hat mit ihrem alternativen Schulgesetz einen Weg aufgezeigt, wie ohne soziale Auslese eine individuelle Förderung an allen Schulen umgesetzt werden kann. „Statt einer antiquierten Bildungspolitik brauchen wir ein modernes Schulsystem nach dem skandinavischen Modell“, resümiert die Bildungspolitikerin der LINKEN.