29. März 2012

Schleckerbeschäftigte brauchen jetzt dringend Alternativen

In Reaktion auf aktuelle Meldungen, wonach die sogenannte große Schlecker-Lösung gescheitert ist und es auch keine Hoffnung mehr für die Thüringer Schlecker-Mitarbeiterinnen gebe, spricht die Arbeitsmarktpolitikerin der Linksfraktion, Ina Leukefeld, von einem „bitteren Ende und einer „vertanen Chance“. Sie fordert die Thüringer Landesregierung erneut und dringend zum Engagement für eine alternative Lösung auf.

„Die betroffenen Frauen, unter ihnen zahlreiche ältere Beschäftigte und auch Alleinerziehende, sind Opfer von Misswirtschaft und Ignoranz, die sie nun ohne  Übergangsfrist und Anschlussregelung mit ihrem Arbeitsplatz bezahlen müssen“, so die Abgeordnete weiter. Gerade im ländlichen Raum seien sie weitgehend abgeschnitten von Perspektiven. Viele von ihnen müssten sich dann wohl mit Hartz IV und Billigjobs über Wasser halten.

Die LINKE Arbeitsmarktpolitikerin betont, dass es Alternativen gebe, „die aber politisch gewollt und gefördert werden müssen“. Erneut unterstreicht Leukefeld den Ausweg über ein Konzept für Bürger- und Dorfläden, das die Landesregierung gemeinsam mit den Landkreisen anpacken sollte und das zudem auch ganz im Sinne einer Thüringer Nachhaltigkeitsstrategie wäre.