24. Juli 2013

Nicht das erste Mal, dass die Junge Union Thüringen am rechten Bereich agiert

Katharina König, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE, zur Verwendung der Nazi-Parole "Ein Volk steht auf" durch die Junge Union in deren Magazin "nJUspaper": "Es ist nicht das erste Mal, dass die Junge Union Thüringen am bzw. im rechten Bereich agiert und versucht, dadurch Aufmerksamkeit zu erregen."

Dass diese Formulierung durch den JU-Chef Gruhner, der selber Geschichte studiert hat, mit den Worten "Mir war das so nicht bekannt" abgetan wird, offenbart nicht nur die Geschichtslosigkeit des studierten Historikers Gruhner, sondern auch erneut die Anschlussfähigkeit von Teilen der Jungen Union an den rechten Rand."

König erinnert vor diesem Hintergrund an die im Jahr 2009 gestartete rassistisch besetzte Kampagne der Jungen Union gegen Bodo Ramelow und meint abschließend: "Jedem Menschen mit normaler Allgemeinbildung und Sensibilität im verantwortungsvollen Umgang mit den Verbrechen des III. Reiches wäre auch ohne Geschichtsstudium der Satz ,Ein Volk steht auf' aufgestoßen. Dass dies beim studierten Historiker und Vorsitzenden der Jungen Union nicht der Fall ist, ist bezeichnend."