4. September 2013

LINKE-Kulturexpertin gratuliert Modellregionen und plädiert für Solidarität in Ostthüringen

In Reaktion auf die Meldung aus dem Kultusministerium, dass der Kyffhäuserkreis und der Kreis Nordhausen sowie Sonneberg und Hildburghausen als Modellregionen für überregionale Kulturentwicklungskonzeptionen ausgewählt wurden, erklärt Dr. Birgit Klaubert: "Ich freue mich, dass diese Regionen die Chance bekommen, zukunftsfähige Netzwerke und Synergien für die Kulturlandschaft weiter zu befördern und nachhaltig zu entwickeln."

Die Kulturpolitikerin der Fraktion DIE LINKE zeigt sich aber auch "enttäuscht darüber, dass Ostthüringen keine Modellregion geworden ist, zumal dort mit der politisch gewollten Theaterfusion natürlich eine gute Grundvoraussetzung für die noch engere kulturelle Verzahnung der Region vorliegt". Diese Region mit ihren ,Kulturperlen' brauche unbedingt eine verbindende Schnur. "Aber ich denke, dass diese auch unabhängig vom Modellversuch der Landesregierung gemeinsam gefunden werden kann", so die Altenburger Politikerin.

Dazu könnten die Akteure auf vielen bereits bestehenden Kooperationen aufbauen und so auch die Hemmungen vor überregionalem Zusammenwirken zwischen Gera, dem Altenburger Land und dem Landkreis Greiz langsam abbauen. "Ich habe viel dieses Zusammenarbeitens auf der Ostthüringen-KulturTOUR erlebt und weiß, dass wir uns trotz der Lage als Randregion von Thüringen nicht verstecken müssen."

Dr. Klaubert kündigt an, dass die Linksfraktion die Entwicklung des Modellversuchs begleiten wird. "Ich wünsche mir, dass die Landkreise Nordhausen und der Kyffhäuserkreis sowie Sonneberg und Hildburghausen einen für ihre Regionen erfolgreichen Prozess durchlaufen, dessen Ergebnis sie auch praktisch umsetzen können und wollen", so die LINKE-Kulturexpertin abschließend.