20. Dezember 2014

Fraktionsvorsitzender der AfD Björn Höcke festigt Brückenschlag nach Rechtsaußen

Mit einem weiteren Interview in der "Sezession", einer dem Spektrum der "Neuen Rechten" zuzuordnenden Zeitschrift, entlarve Björn Höcke, Fraktionsvorsitzender der AfD im Thüringer Landtag, erneut "sein rechtspopulistisches Weltbild", so Katharina König, Abgeordnete der Linksfraktion im Thüringer Landtag.

Wer die rassistischen und islamophoben Demonstrationen lobt und mit PEGIDA gar zusammenarbeiten will, mache deutlich, welches politische Ziel er verfolgt, betont König.
Dass Höcke darüber hinaus an PEGIDA kritisiert, dass diese vermeintlich für die sexuelle Selbstbestimmung eintreten und ihnen "germanische Wurzeln" fehlen würden, "enttarnt das antiemanzipatorische, reaktionäre und rechtskonservative Weltbild der AfD".  König verweist auf die Erklärung des Zentralrates der Juden, welche PEGIDA als "brandgefährlich" kennzeichnet und deutlich macht, dass PEGIDA es ermögliche, Rassismus und Ausländerhass endlich frei ausleben zu dürfen.

"Angesichts aktueller  Forderungen aus der CDU Thüringen zur Zusammenarbeit mit der AfD, ist es dringlicher denn je, jeglicher Form des Rassismus und Rechtspopulismus eine klare Absage zu erteilen. Wer mit der AfD kooperiert, macht Rassismus und Islamophobie hoffähig", fügt Frau König hinzu.