24. März 2014

LINKE-Sprecherberatung im Landtag

Die Verhinderung des Gentechnikmais 1507, der Einsatz des chemischen Pflanzenschutzmittels Glyphosat oder die weitere Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik in der Europäischen Union waren Schwerpunkte der heute stattgefundenen Beratung bei der Linksfraktion im Thüringer Landtag, an der LINKE-Abgeordnete aus Länderparlamenten und dem Bundestag teilnahmen.

Während der agrarpolitischen Sprecherberatung werden regelmäßig länderspezifische Problemfelder diskutiert und Lösungsmöglichkeiten erörtert. Die agrarpolitischen Sprecher waren sich einig, weiterhin auf die Verhinderung des Gentechnikmais 1507 zu drängen. Auch verständigte man sich auf die Forderung, den Einsatz des chemischen Pflanzenschutzmittels Glyphosat merklich zu verringern. Bezüglich der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union setzt sich DIE LINKE für eine Förderung der Grenzertragsstandorte ein, beispielsweise zur Stützung der Schafhaltung.

Des Weiteren war der Landesgeschäftsführer des Thüringer Bauernverbands Stefan Baldus zu Gast. Hier war man sich in der Kritik zur Novellierung des EEG bezüglich des Ausbaus von Biogas einig.

"Dies war eine gute Beratung und es freut mich, mit dem Bauernverband im engen Kontakt zu sein", konstatierte Dr. Johanna Scheringer-Wright, Sprecherin für Agrarpolitik der Fraktion DIE LINKE.