7. März 2014

Wir kämpfen mit Frauen für Frauen

Frauen, die eine starke Interessenvertretung wollen, müssen bei den diesjährigen Wahlen in den Kommunen, für Europa und für den Landtag DIE LINKE wählen", sagt Karola Stange, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, im Vorfeld des Frauentags. "Wir kämpfen mit Frauen für Frauen."

Eine der gegenwärtigen drängenden Aufgaben sei der Erhalt des Hebammenberufes. Dieser sei schon seit Jahren durch geringe Vergütung und überbordende Haftpflichtprämien gefährdet. Jetzt ergebe sich aus dem hohen Berufsrisiko die absurde Situation, dass die Versicherer angekündigt hätten, ganz aus dem Angebot für Hebammen auszusteigen. "Damit könnten freiberufliche Hebammen ihren Beruf nicht mehr ausüben, da sie ohne Haftpflichtversicherung nicht arbeiten dürfen."

DIE LINKE sei aber Sprachrohr für alle Frauen, ob diese in der DDR geschieden seien, als Führungskräfte an die gläserne Decke stießen, vor einem prügelnden Partner ins Frauenhaus fliehen müssten oder als Frauen im Gesundheitssystem richtig behandelt werden wollten. "Die Hälfte unserer Listenplätze ist für Frauen reserviert", sagt Karola Stange. "Das führt dazu, dass wir nicht nur Sozialpolitikerinnen haben, sondern z.B. auch Frauen, die für Innen-, Justiz- oder Landwirtschaftspolitik zuständig sind oder sich um den NSU-Untersuchungsausschuss kümmern." Wählerinnen könnten sich also sicher sein, dass ihre Interessen umfassend vertreten werden.