22. April 2016

Hennig-Wellsow fordert Schluss der Hängepartie bei der Neuregelung des Länderfinanzausgleichs

„Der ergebnislose Ausgang der Gespräche der Ost-Ministerpräsidenten mit Finanzminister Schäuble (CDU) ist ein Fiasko“, sagt die Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Thüringer Landtag, Susanne Hennig-Wellsow, und bezieht sich auf Scheitern der Gespräche zur Neuregelung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen.

Es sei skandalös, dass die Bundesregierung die extreme Belastung der neuen Bundesländer bei der Angleichung der Lebensverhältnisse und auch bei der Integration der Flüchtlinge nicht anerkenne. Der Bund müsse den Osten auch weiterhin unterstützen, um ein endgültiges Abkoppeln von der gesamtdeutschen Entwicklung zu verhindern.

DIE LINKE fordere lediglich einen solidarischen Umgang des Bundes mit seinen Ländern und einen fairen Ausgleich zwischen starken und schwachen Ländern untereinander. „Was gar nicht geht,“ so Hennig-Wellsow, „ist ein weiteres Auseinanderdriften der Wirtschaftskraft und der Einkommensverhältnisse in Deutschland.“