9. Dezember 2008 Knut Korschewsky

Korschewsky: Neues Volksbegehren hat unsere Unterstützung

Der neue Anlauf, im Mai nächsten Jahres ein Volksbegehren für ein bessere Familienpolitik zu starten, habe die volle Unterstützung der Partei DIE LINKE, sagt der Landesvorsitzende Knut Korschewsky. „Obwohl alle Studien und Untersuchungen beweisen, dass es in Thüringer Kitas zu wenig Erzieherinnen gibt, weigert sich Ministerpräsident Dieter Althaus, mehr Geld für eine bessere Personalausstattung zur Verfügung zu stellen. Das kann nicht länger hingenommen werden.“

Zur Sicherung der frühkindlichen Bildung und zur Umsetzung des Bildungsplanes müsse der Thüringer Personalschlüssel zumindest auf den Bundesdurchschnitt angehoben werden. Während Althaus die Verantwortung von sich weise und sie den Kommunen und Eltern zuschieben wolle, setze sich DIE LINKE dafür ein, dass das Land mehr Geld zur Verfügung stelle. „Wenn Kinder nicht schon im Alter von zwei bis sechs Jahren gefördert werden, sind sie schon ab der Grundschule auf der Verliererstraße“, sagt Knut Korschewsky. Gerade für Kinder, die zu Hause nur wenige oder keine Bildungsanreize erhielten, sei eine individuelle Förderung, die sie in einer Kindertageseinrichtung erhalten, ausgesprochen wichtig. „Das geht aber nur mit mehr Personal“, folgert der Landespolitiker. „Weil wir uns dafür einsetzen, dass alle Kinder in dieser Wissensgesellschaft eine Chance haben, werden wir auch einen zweiten Anlauf des Volksbegehrens unterstützen.“