4. November 2009 Knut Korschewsky

Korschewsky: Arbeitsplätze bei Opel erhalten!

Der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE Thüringen, Knut Korschewsky, fordert die Thüringer Landesregierung zu entschiedenen Schritte auf: „Ministerpräsidentin Lieberknecht hat nun die Pflicht, sich für den Standort Eisenach einzusetzen. Sie sollte sich schnellstens mit den Landesregierungen der anderen Opel-Standorte in Verbindung setzen, um gemeinsam mit der Bundesregierung und den Beschäftigten für den Erhalt aller Arbeitsplätze zu kämpfen.“

„Ich bin empört“, kommentiert Korschewsky die Entscheidung von GM, Opel nun doch nicht an Magna zu verkaufen. Aufgrund dieser Entscheidung ist das bisherige Rettungskonzept für den Autobauer geplatzt. Es drohe nun die Schließung mehrerer Opel-Standorte und die Entlassungen von Beschäftigten.

Korschewsky fordert von GM: „Entlassungen darf es nicht geben! Der Erhalt der Arbeitsplätze der Menschen an allen Standorten ist erste Aufgabe für den Konzern.“ Und weiter: „Der Poker um Opel wird auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen. Damit muss endlich Schluss sein!“

Abschließend erklärte Korschewsky: „Es ist an der Zeit, endlich die Frage der staatlichen Beteiligung anzugehen. Die bereit gestellten öffentlichen Gelder sollten dafür genutzt werden, um Opel in öffentliche Hände zu überführen und unter die gemeinsame Kontrolle von Bund, Ländern und Belegschaften zu stellen. Das wäre für die Menschen eine bessere Lösung.“