17. Februar 2010 Knut Korschewsky

Partei DIE LINKE. Thüringen feiert Politischen Aschermittwoch

Mit dabei sind: Jens Petermann, Mitglied des Deutschen Bundestags, Fraktion DIE LINKE, Steffen Harzer, Bürgermeister von Hildburghausen und das Mitglied des Thüringer Landtags, Matthias Hey, (SPD).

Der Landesvorsitzende, Knut Korschewsky, stellt mit Erschrecken fest, dass die Narren los sind in der Politik. So spricht Herr Westerwelle von „spätrömischer Dekadenz“ und „sozialistischen Zügen“ wenn es um Hartz IV geht.

Ich sage dazu, so Knut Korschewsky: „Wer das Leben von Hartz IV mit „spätrömischer Dekadenz“ vergleicht, hat offensichtlich jeglichen Boden unter den Füßen verloren und weis auch nichts von der Geschichte Roms.“ Es stimmt, dass sich Arbeit lohnen muss. Gerade deshalb braucht es einen Mindestlohn und es braucht Löhne zum Leben. Dass die Diskussion um Hartz IV „sozialistische Züge“ trage, ist wohl ein schlechter Karnevalsscherz und verlangt eine Entschuldigung bei den Menschen, die gezwungen sind davon zu leben denn lachen kann darüber keiner.

Die SPD in Thüringen schlingert zwischen Selbstaufgabe und Größenwahn! Das Agieren um das Volksbegehren für eine bessere Familienpolitik in Thüringen zeigt das deutlich.
Christoph Matschie meint ernsthaft dass es reicht, wenn er sagt, dass alles gut wird und glaubt, dass die Menschen, die sich seit Jahren in den Initiativen engagieren, nun alle Aktivitäten einstellen. Das glaubt ihm nichteinmal seine eigene Basis. Man könnte meinen, Herr Matschie hält die Thüringerinnen und Thüringer zum Narren.

Er bringt die Hoffnung zum Ausdruck, dass mit dem Aschermittwoch das närrische Treiben auch in der Politik vorbei ist und so mancher Narr seine politischen Vorstellungen noch einmal überdenkt. Sicher weiß er, das die Menschen Land auf Land ab keine Narren sind und sich nicht auf ewig veralbern lassen.