21. Oktober 2010 Knut Korschewsky

Korschewsky: Protest gegen Castor-Transport unterstützen

Knut Korschewsky, Vorsitzender der Thüringer LINKEN, sagt: „Wir lehnen die Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Energiekonzernen über die geplanten Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke ab. Die Bundesregierung bedient damit vor allem die Profitinteressen der Atomkonzerne und hält trotz des Risikos an der Atomkraft fest.“ Er verweist zudem darauf, dass die Endlagerfrage für die radioaktiven Abfälle bis heute ungeklärt ist. Die jetzige Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke bedeutet eine Vervielfachung der radioaktiven Abfälle. Anfang November soll der nächste Castorkonvoi aus dem französischen La Hague nach Gorleben rollen. „Das Festhalten an der Atomkraft verhindert den Umstieg auf erneuerbare Energien. Unser Ziel, Thüringen zum modernsten und ökologischsten Energieland Deutschlands zu machen, wird so durch die Politik der Bundesregierung torpediert“ so Korschewsky. Als wichtiger Standort der Solarindustrie ist Thüringen direkt von den Auswirkungen dieser Politik betroffen. Atomkraft ist keine Brücke zu den erneuerbaren Energien, sondern verschiebt die atomfreie Energieversorgung in eine weite Zukunft. DIE LINKE ruft daher alle Menschen zur Beteiligung am Castor-Aktionstag am 23. Oktober auf. In Erfurt wird es an dem Tag ab 15 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz eine Kundgebung des „Erfurter Anti-Atombündnisses“ geben. Mehr Informationen zu dem Aktionstag finden Sie unter: http://www.castor-strecken-aktionstag.de