22. Mai 2012 Knut Korschewsky

Korschewsky: Weibliche Doppelspitze ist Signal für einen neuen Aufbruch

Nach dem heute Oskar Lafontaine sein Angebot für eine Kandidatur zum Parteivorsitzenden zurückgezogen hat, haben am Abend die bisherige stellvertretende Bundesvorsitzende der Partei DIE LINKE Katja Kipping

(Sachsen) und die Sprecherin der LINKEN in Nordrhein-Westfalen Katharina Schwabedissen ihre Kandidatur als Doppelspitze zum Parteivorsitz erklärt.

 Nach der gestrigen Regionalkonferenz der Thüringer LINKEN, auf der sich bereits mit Kandidaturen zum kommenden Göttinger Parteitag befasst wurde, erklärt der Landesvorsitzende der Thüringer LINKEN Knut

Korschewsky: „Ich unterstütze die Kandidatur von Katja Kipping und Katharina Schwabedissen. Dieses Angebot ist ein Angebot in die Zukunft.

Nachdem in den letzten Monaten der Streit um das Personal in der Partei zu einem Richtungsstreit zwischen den Strömungen ausuferte, besteht mit den beiden Kandidatinnen jetzt die Möglichkeit, wieder gemeinsam über alle Grenzen von Strömungen und Bundesländern hinweg am Projekt einer starken LINKEN zu arbeiten. Ich hoffe, dass dieser dritte Weg zur Findung der zukünftigen Parteivorsitzenden auf positive Resonanz stößt“.

„Ich hoffe, dass auch Oskar Lafontaine und Dietmar Bartsch, die beide unverzichtbar für unsere Partei sind, an herausgehobenen Stellen DIE LINKE in die politischen Auseinandersetzungen der nächsten Jahre führen werden“, so Korschewsky abschließend.