8. Juli 2013

Szenische Lesung zum Thema Kultur, Zivilgesellschaft, Stadtpolitik und rechte Gewalt mit Luc Jochimsen und Franz Sodann.

Am 13. Juli 2012 erschienen Nazis vorm Kunsthaus in der Erfurter Altstadt, wo gerade die Vernissage einer Ausstellung zu Ende ging, provozierten Gäste und griffen diese dann an. Bei der anschließenden Festnahme der TäterInnen wurde auch eine Streifenpolizistin schwer verletzt. Ein Vorfall, der in der Stadt viel Aufsehen erregte, auch weil er nicht der erste dieser Art war. Es dauerte vier Tage bis die Polizei einen rechtsradikalen Hintergrund dieser Gewalttat zugab, obwohl alle Zeugenaussagen eindeutig in diese Richtung wiesen.

Nun, am 13. Juli 2013 ist ein Jahr vergangen - dieses Jahr werden wir "Revue passieren" lassen. Anhand von Medien- und Augenzeugenberichten, Dokumenten und Interviews wollen wir aufzeigen, wie Polizei, Justiz und Politik mit diesem Geschehen seitdem umgegangen sind bzw. umgehen.

Es geschah am 13. Juli 2012
Der rechtsextremistische Überfall auf das Kunsthaus Erfurt

am Sonnabend, 13. Juli 2013, um 19 Uhr im Kunsthaus Erfurt.

Eine SZENISCHE LESUNG zum Thema Kultur, Zivilgesellschaft, Stadtpolitik und rechte Gewalt - vorgetragen von KünstlerInnen, PolitikerInnen und Augenzeugen.

ErzählerInnen sind Luc Jochimsen und Franz Sodann.
Es lesen: Dirk Adams, Wolfgang Beese, André Blechschmidt, Dagmar Demming, Samantha Font-Sala, Madeleine Henfling, Katie Leary, Anne Neller, Matthias Plhak und Kai Uwe Schierz.
Regie Franz Sodann.

Für weitere Informationen und Fragen steht Ihnen Anne Neller, Mitarbeiterin im Berliner Büro, gerne zu Verfügung. Sie erreichen Frau Neller telefonisch unter 030-227 77159 und per Mail unter lukrezia.jochimsen.ma03@bundestag.de.