17. Mai 2013 Knut Korschewsky, Bodo Ramelow

Gemeinsam gegen Rechts in Sonneberg

Zum Protest gegen einen Aufmarsch der NPD und neonazistischer „Freier Kräfte“ am 18. Mai 2013 in Sonneberg rufen der Vorsitzende der Partei DIE LINKE Thüringen, Knut Korschewsky, und der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Bodo Ramelow, auf.

Korschewsky: „Nicht wegsehen, sondern auf die Straße gehen! Ich rufe alle Menschen auf, am 18. Mai in Sonneberg gegen den Aufmarsch von Neonazis zu protestieren. Gemeinsam wollen wir ein Zeichen für Vielfalt, Solidarität und Menschenwürde setzen – gegen die mörderische Ideologie des Neonazismus.“

Bodo Ramelow ergänzt: „Die Taten des NSU haben gezeigt, dass Neonazis vor Mord und Totschlag nicht zurückschrecken. Auch Thüringer NPD-Funktionäre waren in das Umfeld und das Unterstützer-Netzwerk der NSU-Mörderbande eingebunden – daran sollte immer wieder erinnert werden, wenn die NPD marschiert. Es ist nötig, sich dem braunen Ungeist und dem antidemokratischen Treiben der Neonazis entgegenzustellen – gemeinsam!“

DIE LINKE wird am 18. Mai u.a. mit zahlreichen Mitgliedern des Kreisverbandes Sonneberg und dem Landtagabgeordneten Ralf Kalich vor Ort sein, um Gesicht gegen Rechts zu zeigen. Korschewsky, der als Abgeordneter des Thüringer Landtages auch in Sonneberg tätig ist, sagte abschließend: „Proteste und Blockaden gegen Neonazis waren in den vergangenen Jahren immer dann erfolgreich, wenn Antifaschisten und Demokraten verschiedener Spektren zusammenstehen und kein parteipolitisches Geplänkel veranstaltet wurde. Gerade der 1. Mai in Erfurt oder die alljährlichen Proteste in Dresden zeigen: Nur gemeinsam können wir sie stoppen!“