11. März 2014

Hennig: Stilllegung aller Atomanlagen einzig sinnvoller Weg

Vor drei Jahren hat sich mit der Atom-Katastrophe in Fukushima erneut gezeigt, dass Atomenergie eine unsichere und tödliche Technologie ist.

"Wir fordern die unverzügliche Abschaltung aller Atomkraftwerke und eine Wende hin zu umweltverträglicher Energie. Dabei muss diese Wende hin zu erneuerbarer Energie bezahlbar bleiben und darf nicht nur von den Bürgerinnen und Bürgern bezahlt werden", sagt Susanne Hennig, Vorsitzende der Partei DIE LINKE Thüringen.

Atomenergie ist nicht beherrschbar, das wird bei solchen Ereignissen wie in Harrisburg (1979), Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011) immer wieder deutlich. Aber auch die Frage der Endlagerung des Atommülls hält uns ständig vor Augen, dass Atomenergie nicht nur im laufenden Betrieb ein Sicherheitsproblem ist.

Von einem echten Atomausstieg kann in Deutschland bisher nicht gesprochen werden. Deshalb unterstützt DIE LINKE Thüringen die Mahnwachen und Demonstrationen für eine sofortige Energiewende anlässlich des dritten Jahrestages der Atomkatastrophe von Fukushima. Die Halbherzigkeit der Bundesregierung aus Union und SPD ist nach den großen Ankündigungen im Jahr 2011 nicht länger hinnehmbar. Auch die Ankündigungen der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU), die sich 2011 für eine Energiewende ausgesprochen hatte, sind bisher nur heiße Luft.

Susanne Hennig nahm am 10. März an der Mahnwache "Fukushima mahnt" auf dem Anger in Erfurt teil, um dieses wichtige Anliegen zu unterstützen.