25. September 2014

Landesvorstand der Thüringer LINKEN votiert einstimmig für Fortsetzung der Sondierungen

Der Landesvorstand der Thüringer LINKEN hat in seiner heutigen Sitzung die ersten Ergebnisse der Sondierungen mit SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beraten und die Sondierungsdelegation einstimmig zur Fortsetzung der Sondierung auf Basis des erreichten Verhandlungsstands aufgefordert. In zwei Sondierungsrunden waren die Themen Aufarbeitung des DDR-Unrechts, Flüchtlingspolitik sowie das Vorhaben einer Verwaltungs- und Gebietsreform beraten worden. Die Vorsitzende der Thüringer LINKEN und Verhandlungsführerin in den Sondierungen, Susanne Hennig-Wellsow, erklärt dazu:

"Die Sondierungen haben gute Fortschritte gemacht. Wir haben in wichtigen Fragen Konsens festgestellt und auf schwierigen Politikfeldern Schnittmengen ausgelotet. Der Einstieg in eine Verwaltungs- und Gebietsreform, eine humanitäre Wende in der Flüchtlingspolitik und eine konsequente Aufarbeitung des DDR-Unrechts, das sind Ergebnisse, die sich sehen lassen können, und die Richtung stimmt. Der Politikwechsel für Thüringen ist möglich. Das heutige Votum stärkt uns den Rücken. Wir gehen optimistisch in die weiteren Gespräche."